Manchen von euch ist es vielleicht aufgefallen, dass ich beim Schreiben meiner Texte zu großen Teilen nicht über dich oder das sehr allgemeine „man“ schreibe. Hie und da erzähle ich eine persönliche Geschichte von mir, um persönlicher und präziser zu werden. Meist jedoch schreibe ich Beobachtungen über „uns“ – als Menschen, als Gesellschaft, als Kultur.
Das kann in manchen Menschen einen Widerstand auslösen, wenn ich über Dinge schreibe, die vielleicht einige Menschen betrifft, aber nicht genau diese Person. Und es stimmt. Dieses „Wir“ kann nie so präzise sein, dass es wirklich ausdrückt, wer damit gemeint ist und wer nicht. Dennoch ist es eine sehr bewusste Entscheidung von mir, in dieser Form zu schreiben.








