Die Gesichter der Armut

Die Gesichter der Armut

Wie wir Armut anders betrachten und neu definieren können

Auch wenn ich es als Kind manchmal glaubte, war ich nie wirklich finanziell arm. Dadurch hatte ich auch das Privileg, eine umfangreiche Ausbildung zu genießen. Dass ich aber in anderen Bereich verarmt war, hatte ich lange Zeit gar nicht begriffen. Erst schön langsam erkenne ich die unterschiedlichen Gesichter und Formen von Armut, und was sie für Auswirkungen haben. Und dass das Fehlen von etwas und das Haben von etwas anderem nicht automatisch das GefühI auslöst, arm oder reich zu sein.

Die totale Erreichbarkeit und der schleichende Verlust der Stille

Die totale Erreichbarkeit und der schleichende Verlust der Stille

„Was? Du führst mehrere Stunden täglich Gespräche mit Leuten, die auf der ganzen Welt verteilt sind?“ – Diese Worte eines guten Freundes haben mich nicht losgelassen. Auch wenn es Teil meiner Arbeit ist, wusste ich, dass ich mich mal wieder in einer Sackgasse des Lebens verlaufen hatte. Ich war im Grunde 24/7 erreichbar, und die Folgen dessen waren sichtbar. Deshalb hatte ich direkt nach Weihnachten spontan beschlossen, nach längerer Zeit mal wieder „offline“ zu gehen. Ich wollte zumindest einen Tag lang für andere nicht erreichbar sein und auch niemanden erreichen können. read more

Meine Wunschliste der kälter werdenden Jahreszeit 2025

Meine Wunschliste der kälter werdenden Jahreszeit 2025

Im Zuge eines Blogging Events von Judith Peters, dem Blogtoberfest, wurde ich mit der Idee konfrontiert, einen „persönlichen“ Blogbeitrag zu schreiben, in dem ich eine Art bucket-list (eine „to-want“ Liste) für das nächste Quartal aufliste und warum.

Warum ich keine to-want Liste schreibe

Sie lädt dabei ein, statt einer „to-do“-Liste eine „to-want“-Liste zu schreiben, was ein spannender Ansatz ist, unser Hirn neu zu verkabeln. Ich rede oft davon, wie ausschlaggebend es ist, welche Worte wir nutzen, weil sie Auswirkungen darauf haben, wie wir uns tatsächlich fühlen. Und dennoch ist da so ein komisches Gefühl. Als würden wir nur das ganze schönreden, aber an der Wurzel nichts ändern. Je mehr ich mich mit der Frage jedoch auseinander gesetzt habe, wurde aus der „to-want“-Liste eine „want“- und dann eine Wunsch-Liste.
Es nimmt den Druck heraus, irgendwas erledigen zu müssen. Es ist im Grunde das, was ich ohne Struktur oder Namen schon die ganze Zeit mache, nur bisher nie hier veröffentlicht habe. read more

Das Märchen über die Follower

Das Märchen über die Follower

So einige in dieser Coaching Szene präsentieren sich auf die eine oder andere Form als Superstar. Sie haben riesen Events, die mehr einem Spektakel gleichen als einer tiefen Begegnung auf menschlicher Ebene. Sie suggerieren uns, dass wenn wir Menschen in welcher Form auch immer dabei begleiten wollen, dass es ihnen besser geht, dann müssen wir das anstreben was diese "Super-Coaches" leben.

Einsamkeit und Verwurzelung

Einsamkeit und Verwurzelung

Lange Zeit habe ich nach Verbundenheit gesucht, ohne zu merken, dass ich an den falschen Orten danach suchte. Ich bin um die Welt gereist, habe in anderen Kulturen oder anderen Menschen danach gesucht. Ich war entwurzelt. Ich war eine Wandernde. War wie ein Blatt im Wind. Ständig auf der Suche. Ständig dabei, mein Zuhause entweder bei jemand anderem zu suchen oder aufzubauen, oder so dass ich es jederzeit verlassen konnte, weil es ja sowieso nicht ganz ideal war.